Betriebsprüfung

Verfahrensdokumentation zwingend

Mit Einführung der GoBD (Grundsätze einer ordnungsgemäßen digitalen Buchhaltung) fordert der Gesetzgeber eine sog. „Verfahrensdokumentation“ für alle digitalen Prozesse in den Unternehmen und auch in den freiberuflichen Praxen und Büros.

Die Prüfer der Finanzämter sind angewiesen, das Vorhandensein der Verfahrensdokumentation zu überprüfen – ob diese das nun gut finden oder nicht. Sehr häufig wird festgestellt, dass keine Dokumentationen vorliegen.

Nun kann es ärgerlich werden: Aus dem Fehlen der Verfahrensdokumentation soll dem Finanzamt die Verwerfung der Buchhaltung und damit die formelle Schätzungsbefugnis (von Mehrergebnissen) erwachsen. Das bedeutet, dass aus rein formellen Gründen Steuernachzahlungen drohen, obwohl „eigentlich“ alles korrekt ist!

Die Digitalisierung in der Finanzverwaltung ist weit voran geschritten. Die Zahl der Prüfer und der Prüfungen hat in den letzten 2-3 Jahren deutlich zugenommen. Jetzt ist schnelles Handeln angesagt!

Zitat eines Referenten der Finanzverwaltung:

„Es wird jetzt scharf geschossen“

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Von uns für Sie: Digitale Kompetenz

Die Digitalisierung schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Die Finanzverwaltung akzeptiert (fast) nur noch digitale Übermittlungen von Steuererklärungen und Jahresgewinnermittlungen. Vielen Steuerbürgern und auch deren  Beratern bereitet die Digitalisierung offenbar noch immer Schwierigkeiten und Probleme. Die Vorteile -Schonung von Ressourcen, Personalentlastung, Zeitgewinn, Straffung von Abläufen, Fehlervermeidung, etc.- werden wohl wg. der alten Gewohnheiten und Angst vor Veränderung nicht erkannt.

Wir haben die Herausforderung angenommen und uns die notwendige digitale Kompetenz erarbeitet. Somit stehen unseren Mandanten alle Möglichkeiten offen und die Vorgaben der Finanzverwaltung aus den „GoBD“ werden erfüllt:

  • Digitalisierung (Scann) von Belegen durch Sie oder uns
  • Archivierung in einem revisionssicheren Archiv
  •         Belege etc. hochladen per Smartphone-App
  • Verknüpfung von Buchung und digitalem Beleg
  • kein „Papiertourismus“
  • erfassen, scannen und überweisen in einem Zug
  • jederzeitige Einsichtnahme – von wo aus auch immer
  • elektronische Lohnakte für MitarbeiterInnen
  • sicheres „Cloud-Archiv“ in einem der modernsten Rechenzentren Deutschlands (und da bleibt es auch!)
  • alle Informationen des Unternehmens / der Praxis an einem Ort
  • etc.

Gerne informieren wir Sie – einfach Termin vereinbaren 0521 / 98607-0

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Erworbene Vertragsarztzulassung abschreibbar?

Nachdem bereits in 2013 und 2014 die Diskussionen über die steuerliche Abschreibung von erworbenen Praxiswerten bzw. Vertragsarztzulassungen für Unsicherheit und Unklarheiten

gesorgt hatten, hat nun das Finanzgericht Bremen diese Diskussion mit einem Urteil vom 24.08.2016, 1K67/16(6), wieder angeheizt. Im Urteilsfall geht um den Erwerb einer Vertragsarztzulassung

durch eine Gemeinschaftspraxis, der das Finanzamt und später auch das Finanzgericht die steuerliche Abschreibung nicht gewährte. Wegen der dringend notwendigen höchstrichterlichen Klärung wurde Revision beim Bundfinanzhof (BFH) zugelassen.

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Zertifizierung der Kasse und Kassen-Nachschau

Gesetzgeber will Datenmanipulation unterbinden

Moderne Kassensysteme sind aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken, ermöglichen sie doch eine effiziente Abwicklung der Bargeschäfte im Unternehmen und ermöglichen eine effiziente Personal- und Warenwirtschaft. Die vielen elektronischen Daten, die dabei ein Kassensystem erstellen kann, müssen seit November 2010 in ihren Einzelheiten so gespeichert werden, dass sie über den Zeitraum von zehn Jahren jederzeit lesbar und auswertbar gemacht werden können. Registrierkassen, die über diese Speicherfunktion aktuell noch nicht verfügen, sollten umgehend aufgerüstet oder durch eine neue Kasse ausgetauscht werden. Die eingeräumte, sechsjährige Übergangsfrist läuft unwiderruflich zum Jahresende 2016 aus.

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